<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><?xml-stylesheet href="http://phys2009.wetpaint.com/xsl/rss2html.xsl" type="text/xsl" media="screen"?><?xml-stylesheet href="http://phys2009.wetpaint.com/scripts/wpcss/wiki/phys2009/skin/ghostgreen/rss" type="text/css" media="screen"?><rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><channel><title>Physiologie Protokoll - Recently Updated Pages</title><link>http://phys2009.wetpaint.com/pageSearch/updated</link><description>Recently Updated Pages on http://phys2009.wetpaint.com</description><language>en-us</language><webMaster>info@wetpaint.com</webMaster><pubDate>Mon, 25 May 2009 02:58:06 CDT</pubDate><lastBuildDate>Mon, 25 May 2009 02:58:06 CDT</lastBuildDate><generator>wetpaint.com</generator><ttl>60</ttl><image><title>Physiologie Protokoll</title><url>http://create.wetpaint.com/img/logo.gif</url><link>http://phys2009.wetpaint.com</link><description>Tierphysiologie</description></image><item><title>Exkretion</title><link>http://phys2009.wetpaint.com/page/Exkretion</link><author>wendtoni</author><guid isPermaLink="false">http://phys2009.wetpaint.com/page/Exkretion</guid><comments>Exkretion</comments><pubDate>Mon, 25 May 2009 02:58:06 CDT</pubDate><description>   	 	 	 	 	 	 	 	 	 	   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;6&quot;&gt;&lt;u&gt;Tierphysiologisches Praktikum&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;6&quot;&gt;Protokoll: Exkretion und Nierenfunktion&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;5&quot;&gt;von&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;5&quot;&gt;Julia Kr&amp;uuml;ger&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;5&quot;&gt;Toni Wendt&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;5&quot;&gt;Ines Welzel&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;5&quot;&gt;Kurs Freitag zum 29.05.2009&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;Einleitung&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Stickstoffhaltige Verbindungen, die nicht mehr verwertbar sind, sind oft toxisch und m&amp;uuml;ssen aus dem Organismus entfernt werden: &amp;uuml;ber Exkretion.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Exkretion ist auch ein Vorgang der Ionen- und Osmolytregulation.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Wichtige Abbauprodukte der Proteine/Nucleins&amp;auml;uren sind: &lt;/font&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt; 	&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Ammoniak&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, wasserl&amp;ouml;slich und 	damit ein Zellgift. Bei den aquatischen Invertebraten,  aquatischen 	Insektenlarven, Fischen oder Amphibienlarven ist es weit verbreitet. 	( Asseln und Schaben k&amp;ouml;nnen jedoch ebenfalls Ammoniak abgeben ) 	Die Abgabe wird &amp;uuml;ber die Haut oder Kiemen bewerkstelligt ( 	ammoniotelische Tiere ) &lt;/font&gt; 	 	&lt;/li&gt;&lt;li&gt; 	&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Harns&amp;auml;ure, &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;schlecht 	wasserl&amp;ouml;slich, daher relativ ungiftig. Das Ausscheidungsprodukt 	ist eine Paste, da die Harns&amp;auml;ure auskristallisiert ist. V&amp;ouml;gel, 	Insekten und Reptilien scheiden so aus. (uricotelische Tiere ) Wird 	Harns&amp;auml;ure bei Wirbeltieren gebildet, so wird sie dann  in 	Gelenken oder Gewebe eingelagert ( Gicht ).&lt;/font&gt; 	&lt;/li&gt;&lt;li&gt; 	&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Harnstoff&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, wasserl&amp;ouml;slich, 	geringer toxisch als Ammoniak. Da Harnstoff nur gel&amp;ouml;st 	ausgeschieden wird und osmotische Eigenschaften hat, ist er in den 	Wasserhaushalt eingebunden.. Harnstoff kommt bei Landwirbeltieren 	(einschlie&amp;szlig;lich S&amp;auml;ugetiere), Amphibien, Schildkr&amp;ouml;ten 	und Knorpelfischen vor: ureotelische Tiere.&lt;/font&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Bei den S&amp;auml;ugetieren ist die Niere das Exkretionsorgan. Sie reguliert Wasser- und Elektrolythaushalt  und dient eben der Ausscheidung von Stoffwechselwechselprodukten, sowie wasserl&amp;ouml;slichen Fremdsubstanzen, sie reguliert den S&amp;auml;ure- Basen- Haushalt, die Kalziumresorption, den Blutdruckes und ist auch an der Blutbildung beteiligt.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Niere wird von der Faserkapsel umschlossen, darnach folgt nach innen die ca. 5 bis 8 mm dicke Nierenrinde. Diese enth&amp;auml;lt die Malphighi-K&amp;ouml;rperchen sowie die proximalen und distalen Tubulae. Unter der Nierenrinde befindet sich das Nierenmark, in ihm die Henle-Schleifen. Das Mark ist in 15 bis 20 Pyramiden organisiert. In der Vertiefung der Nieren liegt das Nierenbecken, das den Harnleiter ausf&amp;uuml;hrt. Der Nierenkelch sitzt zwischen Mark und Nierenbecken und  die Spitzen der Markpyramiden ragen in den Kelch ein.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Das Nephron ist die funktionelle Einheit der Niere. Es besteht aus dem Malphighi- K&amp;ouml;rperchen, das aus der Bowman-Kapsel und den innen liegenden Kapillaren, den &lt;b&gt;&lt;i&gt;Glomerulae&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, zusammengesetzt ist. Die Podocyen fungieren als eine Art Sieb im Malphighi- K&amp;ouml;rperchen. Durch den hohen Kapillardruck entsteht eine Ultrafiltration, die den Prim&amp;auml;rharn bildet. Die Podocyten lassen nur &amp;bdquo;Teilchen&amp;ldquo; durch, die kleiner als 50 nm sind, d. h. es werden Proteine und Molek&amp;uuml;le zur&amp;uuml;ckgehalten, die gr&amp;ouml;&amp;szlig;er als 70 kDa sind. Daraus folgt, da&amp;szlig; das Ultrafiltrat des Blutplasmas proteinfrei ist. Zus&amp;auml;tzlich wird der Filtrationsdruck durch den geringeren Durchmesser der abf&amp;uuml;hrenden Arteriolen im Gegensatz zum Durchmesser der zuf&amp;uuml;hrenden Atriolen verst&amp;auml;rkt. Der Menschen bildet ca.pro Tag 180l Prim&amp;auml;rharn, der in den proximalen Tubulus gelangt und von dort durch den absteigenden Ast in die Henle-Schleife, von dort aus &amp;uuml;ber den aufsteigenden Ast zum distalen Tubulus und schlie&amp;szlig;lich ins Sammelrohr. Der Bereich zwischen den Schlaufen wird als Interstitium bezeichnet.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Im Tubulussystem liegt ein osmotischer Gradient vor, so da&amp;szlig; der Gro&amp;szlig;teil des Wassers, Glucose und Aminos&amp;auml;uren aktiv wieder zur&amp;uuml;ck in das Blut transportiert werden m&amp;uuml;ssen. Im aufsteigenden Ast und der Henle-Schleife wird Na+ und Cl- aktiv zur&amp;uuml;ckgewonnen, f&amp;uuml;r Wasser ist die Henle-Schleife undurchl&amp;auml;ssig. Erst wieder im absteigenden Ast kann Wasser resorbiert werden. Zusammengenommen entsteht dadurch auch l&amp;auml;ngs der Schleife ein osmotischer Gradient auf, der bewirkt, da&amp;szlig; auch im Sammelrohr dem Harn weiter Wasser entzogen werden kann. Es werden aus den 180 l Prim&amp;auml;rharn nur 1,5 bis 2 l Endharn gebildet. Der Endharn ist das, was letztendlich  ausgeschieden wird.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die R&amp;uuml;ckgewinnung des Wassers und der Ionen geschieht also im &lt;b&gt;&lt;i&gt;Gegenstromprinzip&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;. Dadurch, da&amp;szlig;   die Na-Ionen aktiv im aufsteigenden Ast der Henle-Schleife vom Prim&amp;auml;rharn in das Interstitium transportiert werden, wird der Harn hypoton und das Interstitium dann hyperton. Wasser gelangt vom absteigenden Ast passiv in das Interstitium, weil dessen Wand wasserdurchl&amp;auml;ssig ist, somit wird der Harn konzentriert. Die Wasserr&amp;uuml;ckgewinnung ist damit passiv an die Natriumr&amp;uuml;ckresorption gekoppelt. Der &lt;b&gt;&lt;i&gt;Harn&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; besteht haupts&amp;auml;chlich aus Wasser, gel&amp;ouml;stem Harnstoff und wasserl&amp;ouml;slichen Abfallprodukten.  &lt;/font&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Renin steuert die Zusammensetzung des Harns, es wandelt Angiotensinogen in &lt;b&gt;&lt;i&gt;Angitensin I&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; um, das  in &lt;b&gt;&lt;i&gt;Angiotensin II&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; weiter umgewandelt wird, dieses ist Gef&amp;auml;&amp;szlig; verengend und setzt &lt;b&gt;&lt;i&gt;Aldosteron&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; ( Na-Resorption ) und das &lt;b&gt;&lt;i&gt;Antidiuretische&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;b&gt;&lt;i&gt;Hormon&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; frei. Durch die engeren Gef&amp;auml;&amp;szlig;e steigt der Filtrationsdruck. Diese Kaskade bezeichnet man als Renin-Angiotensin-System.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ist eine Fl&amp;uuml;ssigkeit hoch &lt;b&gt;&lt;i&gt;osmotisch konzentriert&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;, sinkt der Gefrierpunkt (&lt;b&gt;&lt;i&gt;Gefrierpunktserniedrigung). Dieses Prinzip beruht auf der&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; St&amp;ouml;rung im Aufbau des Gitters beim Einfrieren, da die Wassermolek&amp;uuml;le durch das Vorhandensein von mehr Fremdmolek&amp;uuml;len oder Ionen in ihrer Anordnung gest&amp;ouml;rt werden.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Osmotischer Druck&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; bedeutet den Ausgleich zweier verschiedener Dr&amp;uuml;cke in einem System, die durch eine semipermeable Membran  getrennt werden. Durch den Druck wird Wasser von einer verd&amp;uuml;nnteren L&amp;ouml;sung in die h&amp;ouml;her konzentrierte L&amp;ouml;sung &amp;bdquo;gezogen&amp;ldquo;.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;100 mmol/l Harnstoff haben 300 mosmol/l durch drei osmotische Teilchen pro Harnstoffmolek&amp;uuml;l, 100 mmol/l NaCl haben 200 mosmol/l durch 2 osmotische Teilchen und 100 mmol/l CaCl2 haben 300 mosmol/l.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Beispiele von Ausscheidungsorganen einiger Tiere:&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;K&amp;auml;ngururatte:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; W&amp;uuml;stenbewohner, S&amp;auml;ugetier mit paarigen Nieren. Die Nieren dieser Tiere besitzen eine extrem lange Henle-Schleife um die Wasserr&amp;uuml;ckresorption zu maximieren. Der Wasserbedarf wird durch Stoffwechselwasser (90%) und durch die Nahrung gedeckt, den Verlust von Atmungsfeuchtigkeit wird durch Kondensation des Wassers in den Nasenwegen vermieden. Dadurch muss dieses Tier kein Wasser trinken . &lt;/font&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Meeresfische:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; Diese m&amp;uuml;ssen Meerwasser trinken, um den Wasserverlust auszugleichen. Durch Osmose verlieren sie Wasser an die Umgebung. Natrium- und Chloridionen werden durch das Blut &amp;uuml;ber die Kiemen aus Salzausscheidungszellen abgegeben. Meeresfische sind hypoosmotische Regulatoren. Sie besitzen eine urspr&amp;uuml;ngliche Niere, Ophistonephros, welche Magnesiumsulfat, Harnstoff und ein wenig Wasser ausscheidet.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;S&amp;uuml;&amp;szlig;wasserfische&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;: brauchen kein Wasser zu trinken, NaCl wird &amp;uuml;ber die Kiemen aufgenommen und das Wasser str&amp;ouml;mt einfach osmotisch nach. Natrium- und Chloridionen m&amp;uuml;ssen aber widerum aktiv im Tubulus r&amp;uuml;ckresorbiert werden. S&amp;uuml;&amp;szlig;wasserfische scheiden verd&amp;uuml;nnten Harn aus. Das Blut ist hyperosmotisch.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Regenwurm:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; Der Regenwurm besitzt 1 paar Metanephridien pro Segment. Als terrestrischer Oligochaet scheidet er Harnstoff bzw. Ammoniak, je nach Umweltbedingungen, &amp;uuml;ber die Metanephridien aus. Die Nephridien geh&amp;ouml;ren zur Osmoregulation.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;     &lt;/font&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Flu&amp;szlig;krebs: &lt;/i&gt;&lt;/b&gt;Als Exkretionsorgane dienen tubul&amp;auml;r strukturierte Dr&amp;uuml;sen die paarig vorhanden sind. Es handelt sich um Antennal- oder Maxillardr&amp;uuml;sen, da sie an der Basis der Maxillen, bzw. Antennen sitzen.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;b&gt;&lt;i&gt;Insekten:&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; Die Exkretionsorgane sind Malpighi&amp;acute;sche Gef&amp;auml;&amp;szlig;e, sie entspringen dem Knotenpunkt von Mittel- und Enddarm. Es sind Blindschl&amp;auml;uche, die in den K&amp;ouml;rper hinein ragen und im H&amp;auml;mocoel enden. Die Ausscheidung erfolgt &amp;uuml;ber aktive Sezernierung von Kaliumionen. Ddurch die ausgeschiedenen Ionen wird Wasser nachgezogen. Die Harns&amp;auml;ure tritt als Kaliumharns&amp;auml;ure in die Gef&amp;auml;&amp;szlig;e ein, das Kalium wird r&amp;uuml;ckresorbiert und die Harns&amp;auml;ure wird &amp;uuml;ber den F&amp;auml;zes ausgeschieden. &lt;/font&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;Quellen:&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Folien  Vorlesung Tierphysiologie&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Zoologie, Hickman, Roberts, et al, Pearson Studium, 13 Auflage&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Zoologie, Wehner, Gering, Thieme Verlag 24. Auflage&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Allgemeine Zoologie, Hynek Burda, UTB basics &lt;/font&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;Messung  1&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;Erwartungen&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Im ersten Versuch soll die zeitliche Volumenausscheidung und die Abgabe von Osmolyten gepr&amp;uuml;ft werden. Die Bestimmung der Osmolytkonzentration erfolgt hierbei &amp;uuml;ber die Gefrierpunktserniedrigung mit Hilfe eines Osmometers. &lt;/font&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Betreffend des Urinvolumens wird bei den Probanden eine Abnahme zu sehen sein. Diese wird bei den Durstern zuerst recht  stark sein und dann immer schw&amp;auml;cher werden, da sie schon zuvor durch die Dehydrierung ein geringes Urinvolumen hatten. Bei den Trinkern wird die Abnahme kontinuierlicher sein.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;DieTrinker haben schon durch die starke Fl&amp;uuml;ssigkeitsaufnahme einen verd&amp;uuml;nnten Urin, so wird die Osmolytkonzentration niedriger sein als die bei den Durstern, bei denen eine hohe osmotische Konzentration anzunehmen ist.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Aus Urinvolumen und Osmolytkonzentration kann die  Menge an Osmolyten berechnet werden. Da die Versuchspersonen zu Beginn des Versuchs l&amp;auml;ngere Zeit keinen Urin ausgeschieden haben, wird die Osmolytmenge besonders in der ersten Urinprobe sehr hoch sein. Da die Niere &amp;uuml;ber die Zeit kontinuierlich weiterarbeitet und die Probanden in regelm&amp;auml;&amp;szlig;igen Abst&amp;auml;nden urinieren, sollte die Menge osmotisch wirksamer Teilchen im weiteren Versuchsverlauf relativ konstant bleiben.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Es wird angenommen , da&amp;szlig; Urinvolumen und Osmolytmenge sinken, ist eine ann&amp;auml;hernde Konstanz der osmotischen Konzentration zu erwarten.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;Versuchsdurchf&amp;uuml;hrung&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;siehe Skript Seite 2-3, abweichend wurden als Durster  eben Durster und Suppenesser, Trinker: Bier und Wasser eingeteilt.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;Ergebnisse&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ersichtlich ist, da&amp;szlig; die Trinker mehr Urin ausscheiden als die Durster. Beide Gruppen weisen jedoch insgeesamt eine Verringerung des Urinvolumen auf. Die Abnahme ist bei beiden zu Beginn am st&amp;auml;rksten. Die Durster haben eine fast konstante Urinvolumenabnahme, die Trinker eine kontinuierliche.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Desweiteren ist erkennbar, da&amp;szlig; die Osmolytkonzentration der Durster deutlich &amp;uuml;ber denen der Trinker liegen. Mit geringen Abweichungen sind die Konzentrationen der osmotisch wirksamen Teilchen bei beiden Gruppen &amp;uuml;ber die Zeit in etwa gleich. Wobei es die Trinker in den letzen Urinproben einen  Konzentrationsanstieg zu verzeichnen haben&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ferner ist zu bemerken, da&amp;szlig; die Menge an osmotisch wirksamen Teilchen zu Beginn sehr hoch ist. Bei den Durstern h&amp;ouml;her als bei denn Trinker.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;Messung 2&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;Erwartungen&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Hier wird die Harnstoffausscheidung gemessen. Durch die Spaltung von Harnstoff durch Enzyme entstehen Ammoniak und Kohlendioxid. Mit Hilfe des Coenzyms NADH oder NADPH kann Ammoniak mit &amp;alpha;-Ketoglutarat zu L-Glutamat reagieren. Der Verbrauch an NAD(P)H kann photometrisch gemessen werden. Dabei entsprechen 2 NAD(P)H-Molek&amp;uuml;le  einem Harnstoffmolek&amp;uuml;l.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Da Harnstoff osmotisch wirksam ist, wird seine Konzentration wie im ersten Versuch bei der Osmolytkonzentration bei beiden Gruppen in etwa konstant bleiben, allerdings den Durstern deutlich h&amp;ouml;her.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Harnstoffmenge jedoch m&amp;uuml;&amp;szlig;te w&amp;auml;hrend des Versuchs abnehmen, weil durch das Urinieren dauernd Harnstoff abgegeben wird und wieder neu synthetisiert werden mu&amp;szlig; &lt;/font&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;Versuchsdurchf&amp;uuml;hrung&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;siehe Skript Seite 3-5&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Beispielrechnung f&amp;uuml;r Probe D0;1 &amp;amp; D0;2:&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&amp;Delta;EProbe = E0(Probe) - E1(Probe)			&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&amp;Delta;ELeerwert = E0(Leerwert) - E1(Leerwert)		&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&amp;Delta;Egesamt = &amp;Delta;EProbe - &amp;Delta;ELeerwert		&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Betr. Harnstoffkonzentration:&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Es ist festzustellen, da&amp;szlig; die Harnstoffkonzentration der Durster fast viermal so hoch ist wie die der Trinker. Au&amp;szlig;erdem bleibt bei den Durstern die Konzentration des Harnstoffs gleich. Bei den Trinkern ist die Konzentration abnehmend, dann steigend bis zum  Doppelten der Konzentration von der ersten Probe.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ver&amp;auml;nderung der Harnstoffmenge:&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Hier wird deutlch, da&amp;szlig; zu Anfang die Harnstoffmenge bei beiden Gruppen hoch ist, bei den Trinkern geringer. Bei beiden Gruppen wird die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Harnstoffmenge gleich zu Beginn ausgeschieden. Dann bleibt die Menge relativ gleich, bei den Trinkern h&amp;ouml;her als den Durstern.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;&lt;b&gt;Messung 3&lt;/b&gt;&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;Erwartungen&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Der dritte Versuch soll die Chloridionenausscheidung bestimmen. Als Nachweis wird die Ausf&amp;auml;llung  von Chloridionen durch Silberionen verwendet. Chromationen dienen als Indikator, sie sind zuerst gelb, dann erfolgt die Reaktion mit den Silberionen zu einem roten Farbumschlag, dem Silberchromat, was sofort wieder zerf&amp;auml;llt. Wenn alle Chloridionen als schwerl&amp;ouml;sliches Silberchlorid vorliegen, bleibt das rote Silberchromat stabil. So kann &amp;uuml;ber den Verbrauch an Silbernitratl&amp;ouml;sung die Chloridionenkonzentration berechnet werden.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Chloridionen sind osmotisch wirksame Teilchen. So ist zu erwarten, da&amp;szlig; deren Konzentration wie beim Harnstoff  konstant bleibt. Die Trinker sollten dabei jedoch eine niedrigere Konzentration aufweisen. Weil st&amp;auml;ndig Chloridionen beim Urinieren ausgeschieden werden, wird die Menge abnehmen.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;Versuchsdurchf&amp;uuml;hrung&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;siehe Skript Seite 5-6&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;Ergebnisse&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt; Eichgerade&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Mit Hilfe der Eichgerade werden die Chloridionenkonzentrationen der jeweiligen Urinproben ermittelt. &lt;/font&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ver&amp;auml;nderung der Chloridionenkonzentration&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Konzentration der Chloridionen bei den Durstern ist deutlich h&amp;ouml;her ist als bei den Trinkern. Bei beiden Gruppen ist sie fast konstant. Wobei sie die Durster zuerst sehr hohe Werte haben, dann eine deutliche Abnahme erfolgt und schlie&amp;szlig;lich schwankend ist.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ver&amp;auml;nderung der Chloridionenmenge&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Chloridmenge in der ersten Probe ist recht hoch. Bei den Durstern doppelt so stark wie bei den Trinkern. Darauf haben dann beide Gruppen eine starke Mengenabnahme. Die weiteren Proben zeigen eine konstante Chloridausscheidung.&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;u&gt;Diskussion&lt;/u&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;   &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Im Ganzen ist zu bemerken, da&amp;szlig; die Erwartungen bei allen drei Messungen erf&amp;uuml;llt wurden.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Das Urinvolumen hat wie vor allem nach der ersten Probe abgenommen, da die Probanden vor dem Versuch l&amp;auml;ngere Zeit nicht uriniert hatten, war es bei Durstern und Trinkern hoch und weil zwischenzeitlich keine weitere Fl&amp;uuml;ssigkeit aufgenommen wurde, wurde das abgegebene Volumen geringer. Zum Schlu&amp;szlig; wird klar, da&amp;szlig; auch die Trinker ihren Wasserhaushalt regulieren m&amp;uuml;ssen, um ihn entsprechend zu halten.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Menge an Osmolyten hat genauso von der ersten zur weiteren Probe stark abgenommen und zeigt dann einen schwachen, aber bemerkbaren Abfall. Da Harnstoff und Chlorid osmotisch wirksame Teilchen sind, sind die gleichen Ergebnisse wie bei der Osmolytmenge festzustellen. Bemerkenswert ist, da&amp;szlig; die Trinker bereits ab der zweiten Messung in allen weiteren F&amp;auml;llen eine h&amp;ouml;here Menge haben als die Durster. Dies liegt offensichtlich daran, da&amp;szlig; die Durster mit der ersten Urinprobe das gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Volumen und dabei die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Menge osmotisch wirksamer Teilchen ausschieden und dann nur noch sehr wenig Volumen abgeben konnten. Die Trinker hatten im gesamten Versuch weitaus mehr Volumen. Da sie mehr Fl&amp;uuml;ssigkeit ausschieden, hatten sie auch einen h&amp;ouml;heren Osmolyt-, Harnstoff- und Chloridverlust.&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Sowohl bei Osmolytkonzentration, Harnstoff- wie auch Chlorid-, konnte eine relative Konstanz festgestellt werden. Eindeutig, war dies bei den Durstern festzustellen. Die Variationen sind ganz sicher damit zu erkl&amp;auml;ren, da&amp;szlig; &amp;uuml;ber die Zeit nicht immer genau dieselbe Menge an osmotisch wirksamen Teilchen vorhanden ist. Bei den Trinkern waren die Konzentrationen immer geringer als bei den Durstern, da die Teilchen durch die Vorhydrierung st&amp;auml;rker verd&amp;uuml;nnt waren.&lt;/font&gt; &lt;hr size=&quot;1&quot;&gt;&lt;br/&gt;</description></item><item><title>Enzymkinetik</title><link>http://phys2009.wetpaint.com/page/Enzymkinetik</link><author>wendtoni</author><guid isPermaLink="false">http://phys2009.wetpaint.com/page/Enzymkinetik</guid><comments>enzymk1</comments><pubDate>Mon, 18 May 2009 02:53:23 CDT</pubDate><description>   	 	 	 	 	 	 	 	  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Protokoll  zum 3. Versuchstag&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;br&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Lehrveranstalter		Prof. Dr. Achazi&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Durchf&amp;uuml;hrung		Freitag, 15.05.2009, Kurs B&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Thema			Enzymkinetik&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Protokollf&amp;uuml;hrung		Julia Kr&amp;uuml;ger, Toni Wendt, Ines Welzel&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;br&gt;  &lt;br&gt;  &lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Einleitung:&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ol&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;a) theoretischer Hintergrund/Beantwortung der Fragen&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;br&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Einleitung zur Enzymkinetik&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Zum Thema Enzymkinetik besteht die M&amp;ouml;glichkeit dies anhand eines Neurotransmitters, der aus den gro&amp;szlig;en Muskeln eines Krebses gewonnen werden kann, zu untersuchen. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Durch Homogenisieren und Abzentrifugieren von &amp;Uuml;berstand und Pellet kann aus den Muskeln Acetylcholinesterase gewonnen werden. Es ist die Grundaktivit&amp;auml;t  mittels Verd&amp;uuml;nnungsreihen zu bestimmen und schlie&amp;szlig;lich im Photometer die Enzymkinetik der Acetylcholinesterase zu bestimmen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;br&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Die Acetylcholinesterase ist ein Biokatalysator, der  Acetylcholin zu Essigs&amp;auml;ure und Cholin hydrolisiert. Das Acetylcholin ist ein Neurotransmtter, der an der neuromuskul&amp;auml;ren Endplatte gebunden ist und frei im synaptischen Spalt zur Reaktion mit cholinergenen Synapsen vorkommt.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Acetylcholin bewirkt an nicotinischen Acetylcholinrezeptoren einen Einstrom von Natrium und einen Ausstrom von Kalium an der postsynaptischen Membran, so da&amp;szlig; ein Aktionspotential (nach Depolarisation) die Kontraktion der Muskelfaser bewirken kann. Wird das Acetylcholin nicht durch die seine Esterase abgebaut, kommt es zum &amp;bdquo;Dauertremor&amp;ldquo;, d. h. die Natrium- und Kaliumkan&amp;auml;le bleiben aktiv und die Depolarisation der Membran geht nicht mehr zur&amp;uuml;ck, somit kommt es zur Muskelschw&amp;auml;che und vorzeitigem Exitus.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;br&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Hinsichtlich der Enzymkinetik kann ausgef&amp;uuml;hrt werden, da&amp;szlig; eine chemische Reaktion meist nur dann stattfindet, wenn die Reaktionsenthalpie negativ ist. Sind Druck und Temperatur gleich, h&amp;auml;ngt der Wert der Reaktionsenthalpie nur von den Reaktionspartnern und ihren Konzentrationen ab. Sind Druck und Temperatur zu niedrig, im lebenden System sind diese sehr eingegrenzt, ben&amp;ouml;tigt eine Reaktion zum Starten einen Katalysator, der das Erreichen des &amp;Uuml;bergangszustandes erm&amp;ouml;glicht: ein Enzym. Ein Enzym hat nur Einflu&amp;szlig; auf die Kinetik (Geschwindigkeit) einer Reaktion, thermodynamisch unm&amp;ouml;gliche Reaktionen kann es jedoch auch nicht anregen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Im Jahre 1913 beschrieben Leonor Michaelis und Maud Menten das Modell der enzymatisch katalysierten Reaktion: Enzym (E) und Substrat (S)  werden in ihrer Reaktion von einer Geschwindigkeitskonstanten beeinflu&amp;szlig;t und bilden einen Enzym-Substrat-Komplex, der wieder zu E und S zerfallen kann oder &amp;uuml;ber eine weitere Geschwindigkeitskonstante zu Enzym und Produkt (P) reagieren kann.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Diese Michaelis-Menten-Gleichung beschreibt die Geschwindigkeit der Produktbildung in Abh&amp;auml;ngigkeit von der Substratkonzentration: Die Geschwindigkeit der Reaktion ist die Maximalgeschwindigkeit dividiert durch die Summe der Substratkonzentration und der Michaelis-Menten-Konstanten. Letztgenannte ist die Substratkonzentration, bei halber Reaktionsgeschwindigkeit. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Bei geringer Substratkonzentration ist die Reationsgeschwindigkeit proportional zur Substratkonzentration, je mehr Substrat dann jedoch vorhanden ist, desto langsamer wird die Reaktion, bis sie eine Maximalgeschwindigkeit erreicht, beider das Enzym eben substratges&amp;auml;ttigt ist.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ist die Geschwindigkeitskonstante Enzym und Produkt zu Enzym-Substrat-Komplex sehr viel kleiner als vom Komplex zur&amp;uuml;ck zu den Edukten, so ist die M.-M.-Konstante ein Ma&amp;szlig;  f&amp;uuml;r die Affinit&amp;auml;t des Enzyms zum Substrat (kleine KM, gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere Affinit&amp;auml;t). &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Unter folgenden Voraussetzungen wird die in Rede stehende Kinetik gut beschrieben: 	S-Konzentration ist gr&amp;ouml;&amp;szlig;er als E-Konz.,&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;			am meisten liegt E.-S.-Komplex vor&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;			Enzym und Produkt reagieren kaum zum Komplex zur&amp;uuml;ck&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;			Bildungsgeschwindigkeit ist fast Zerfallsgeschweindigkeit des 				Komplexes und&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;			sehr langsam ist der Zerfall des Komplexes in Enzym und 					Produkt (geschwindigkeitsbestimmend)&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Grob hergeleitet ist die M.-M.-Konstante die Summe der Geschwindigkeitskonstanten Komplex reagiert zu Enzym und Produkt und Komplex reagiert zu Enzym und Substrat dividiert durch Enzym und Substrat reagiert zu Komplex. Hierinnen werden die Konzentrationen eingesetzt und man erh&amp;auml;lt Komplexkonzentration ist gleich Enzymgesamtkonzetration multipliziert mit Substratkonzentration dividiert durch die Summe der  Substratkonzentration und M.-M.-Konstante, wobei diese letztgenannte ja eben die Konzentrationen Enzym mal Substrat durch Komplex ist. Wird nun die Komplexkonzentration ersetzt durch Reaktionsgeschwindigkeit dividiert durch Geschwindigkeitskonstante von Komplex zu Enzym und Produkt, so erh&amp;auml;lt man nach Umformen die Katalysegeschwindigkeit. Da die maximale Geschwindigkeit erreicht ist, wenn alle katalytischen Bindungsstellen am Enzym mit Substrat ges&amp;auml;ttigt sind, kann nun f&amp;uuml;r max.V eingesetzt werden: Geschwindigkeitskonstante Komplex zu Enzym und Produkt mal Enzymgesamtkonzentration, dann ergibt sich die bekannte M.-M.-Gleichung (s. Streyer, 6. Auflage, S. 242 ff.)&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;M.-M.-Konstante und Maximalgeschwindigkeit k&amp;ouml;nnen experimentell bestimmt werden: Geschwindigkeit zu Substratkonzentration ergibt einen hyperbolischen Kurvenverlauf, aus dem Konstante und Maximalgeschwindigkeit computerm&amp;auml;&amp;szlig;ig berechnet werden k&amp;ouml;nnen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Es gibt zur &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fung noch weitere Auftragungsm&amp;ouml;glichkeiten:&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;- Lineweaver-Burk:  reziproke M.-M.-Gleichung (1/V=1/max.V + M.-M.-Konstante/ Produkt max.V und Substratkonzentration), X-Achsenschnittpunkt der Geraden ist -1/KM  und Y-Schnittpunkt ist 1/max.V; aufgetragen wird 1/V zu 1/S-Konz.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;- Eadie-Hofstee: aufgetragen V zu V/S-Konz.,Y-Schnittpunkt ist max.V und X-Schnittpunkt max.V/M.-M-Konstante, die Steigung der Geraden entspricht der negativen M.-M.-Konstante&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;- Hanes: V/S-Konz. zu S-Konz., Y-Schnittpunkt ist M.-M.-Konstante/max.-V und X-Schnittpunkt ist negative M.-M.-Konstante.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;- direkte lineare Auftragung ideal: V zu -Substratkonzentration, dies ergibt dann mehrere Geraden, die sich ideal in einem Punkt im ersten Quadranten schneiden und dessen Wertepaare M.-M.-Konstante und Geschwindigkeit sind. Abweichungen von einem hyperbolischen Verlauf werden hierbei aber nicht festgestellt, hier kann nicht gesagt werden, ob M.-M.-Kinetik vorliegt oder nicht.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Um einer starken Verzerrung der statistischen Fehler beim Auftragen entgegen zu wirken ist Hanes oder Eadie-Hofstee als Auftragungsmethode zu bevorzugen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;br&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Enzyme k&amp;ouml;nnen nun aber auch selbst beeinflu&amp;szlig;t werden, indem sie z. B. gehemmt werden:&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Kompetitive 	Hemmung: dem Substrat strukturell &amp;auml;hnliche Molek&amp;uuml;le 	blockieren reversibel die Bindungsstelle zum Substrat.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; 	&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;unkompetitive 	Hemmung: Inhibitor blockiert Enzym-Substrat-Komplex&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; 	&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;nicht 	kompetitive Hemmung: Inhibitor blockiert Enzym und E.-S.-Komplex&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ul&gt; &lt;br&gt;  &lt;br&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Beantwortung der Fragen: 	&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;- wie definieren Sie einen Biokatalysator?&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Ein Biokatalysator ist ein Enzym bzw. Ferment, es kommt unver&amp;auml;ndert aus einer Reaktion heraus. &amp;Uuml;berwiegend handelt es sich um Proteine mit Ausnahme der katalytisch wirksamen RNA. Katalysatoren setzen die Aktivierungsenergie einer Reaktion herab, damit unter den in lebenden Zellen herrschenden Bedingungen chemische Reaktionen innerhalb &amp;bdquo;lebenserhaltender&amp;ldquo; Zeit ablaufen k&amp;ouml;nnen.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;- Was sind Coenzyme, was sind Cosubstrate? Kennen Sie noch andere Faktoren, die f&amp;uuml;r die Aktivit&amp;auml;t eines Enzyms notwendig sind?&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Coenzyme sind komplexe organische Molek&amp;uuml;le, nicht proteinartige Bestandteile, die vor&amp;uuml;bergehend &amp;ndash; selten auch kovalent &amp;ndash; an den Proteinanteil binden (Vitamine u. &amp;auml;.). &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Cosubstrate sind Bestandteile, die sich immer wieder neu an das entsprechende Enzymprotein anlagern, umgesetzt werden und dann das Enzym wieder verlassen ( FAD, NADH etc.).&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Weitere Faktoren, die noch f&amp;uuml;r die Aktivit&amp;auml;t eines Enzyms notwendig sind bzw. Einflu&amp;szlig; auf das Enzym nehmen, sind z. B. die Umgebung, wie Temperatur, Vorhandensein von bsp. Metallionen, pH-Wert. Desweiteren ist f&amp;uuml;r eine enzymatische Reaktion wichtig, ob das Enzym weitere Bindungsstellen besitzt, die r&amp;auml;umlich vom aktiven Zentrum getrennt sind, an denen ein allosterischer Inhibitor (Hemmer) ansetzen kann, so da&amp;szlig; z. B. keine Produktbildung erfolgt. Durch diesen so genannten allosterischen Effektor (positiv/negativ) wird die Konformation des Enzyms ge&amp;auml;ndert, die dann ggf. eine weitere Reaktion zul&amp;auml;&amp;szlig;t oder verhindert. So gibt es die kompetitive Hemmung, bei der Inhibitor und Substrat um dieselbe Bindungsstelle konkurrieren oder die nicht kompetitive, bei der der Inhibitor wie gesagt die Konformation des Enzyms derart ver&amp;auml;ndert, da&amp;szlig; Substrat nicht mehr aufgenommen werden kann. Dann gibt es noch prosthetische Gruppen, die dauerhaft mit dem Enzym verbunden sind, wie z. B. die H&amp;auml;mgruppen, die an das H&amp;auml;moglobin gebunden sind.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;- Wie wirkt ein Enzym auf eine exergonische Reaktion und wie sieht das Energiediagramm einer solchen Reaktion aus?&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Exergonisch hei&amp;szlig;t, da&amp;szlig; freie Energie bei einer chemischen Reaktion abgegeben wird,die Reaktionsteilnehmer bilden weniger energiereiche Produkte, &lt;font face=&quot;DejaVu Sans, sans-serif&quot;&gt;&amp;Delta;G&lt;/font&gt;  ist negativ. Aufgetragene freie Energie zum Reaktionsverlauf nimmt ab. Das Enzym wirkt nicht auf die Differenz der freien Energie, es erniedrigt nur die Aktivierungsenergie.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;- Was beschreibt die Michaelis-Menten-Konstante?&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Die Michaelis-Menten-konstante beschreibt die Affinit&amp;auml;t des Enzyms zu seinem Substrat, d. h. die St&amp;auml;rke, mit der das Substrat gebunden wird. Bei halber Maximalgeschwindigkeit der enzymgesteuerten Reaktion, entspricht die Substratkonzentration der KM . Aufgetragen Reaktionsrate zu Substratkonzentration verl&amp;auml;uft die Reaktion mit Enzym asymptotisch zu einer Maximalgeschwindigkeit, dem Ma&amp;szlig; f&amp;uuml;r die Aktivit&amp;auml;t des Enzyms. Sobald das Enzym mit Substrat ges&amp;auml;ttigt ist, flacht die Kurve n&amp;auml;mlich ab, S&amp;auml;ttigungskurve.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;- Welche Formen der Enzyminhibition kennen Sie, beschreiben Sie die Unterschiede!&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Inhibition hei&amp;szlig;t Hemmung. Inhibitoren f&amp;uuml;r Enzyme k&amp;ouml;nnen in der Zelle selbst vorkommen oder von au&amp;szlig;en zugef&amp;uuml;hrt werden. Es gibt irreversible und reversible Hemmung, irreversible binden kovalent am Enzym und verhindern die weitere chemische Katalyse ( Diisopropylfluorophosphat, blockiert Serin im aktiven Zentrum des Trypsinenzyms  ). Die reversible l&amp;auml;&amp;szlig;t sich in kompetitive und nicht kompetitive Hemmung unterteilen, so bindet im ersten Fall der Inhibitor im aktiven Zentrum des Enzyms nicht kovalent. Wird die Konzentration des Inhibitors herabgesetzt gibt er die Bindungsstelle wieder frei. Im zweiten Fall der nicht kompetitiven Hemmung bindet der Inhibitoran an einem anderen Bereich, nicht im aktiven Zentrum, und f&amp;uuml;hrt eine Konformations&amp;auml;nderung des Enzyms herbei, so da&amp;szlig; ebenfalls die Geschwindigkeit der Produktbildung herabgesetzt wird.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Wie kann durch allosterische Hemmung ein Stoffwechselablauf geregelt werden?&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Ein Stoffwechselablauf wird haupts&amp;auml;chlich durch Enzyme geregelt. Ein Enzym kann von inaktiver Form in aktive Form durch Konformations&amp;auml;nderung wechseln, so da&amp;szlig; dann die richtige Raumstruktur gegeben ist, um das Substrat zu binden. So haben solche Enzyme zumeist ein allosterisches Zetrum, welches r&amp;auml;umlich am aktiven Zentrum getrennt ist. Allosterische Hemmung &amp;ndash; &lt;font face=&quot;DejaVu Sans, sans-serif&quot;&gt;ά&amp;lambda;&amp;lambda;&amp;omicron;&amp;sigmaf; anders und &amp;sigma;&amp;tau;έ&amp;rho;&amp;epsilon;&amp;omicron;&amp;sigmaf; r&amp;auml;umlich &amp;ndash; bedeutet, da&amp;szlig; das Enzym in seiner Aktivit&amp;auml;t durch seine &amp;Auml;nderung der Konformation in eine nicht bindungsf&amp;auml;hige Raumstruktur &amp;uuml;bergeht. Hierzu binden dann regulatorische Molek&amp;uuml;le/allosterische Effektoren am entsprechenden Zentrum des Biokatalysators und stabilisieren seine inaktive Form. Somit wird die Katalyse, die den Stoffwechsel regelt allosterisch gehemmt.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font face=&quot;DejaVu Sans, sans-serif&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Es gibt nun noch Enzyme aus einem bzw. mehreren Polypeptiden, hierdurch erfolgt die Substratbindung im ersten Fall zuerst mit steigender Substratkonzentration stark zu und flacht dann ab, hyperbolischer Kurvenverlauf bei der Auftragung von Reaktionsrate zu Substratkonzentration. Im zweiten Fall, das Enzym hat mehrere Untereinheiten, hat die Kurve einen sigmoiden Verlauf, d. h. die Reaktionsrate ist zu beginn mit steigender Substratkonzentration relativ gering, nimmt dann jedoch empfindlich in einem bestimmten Bereich zu, sobald die Substratkonzentration sich auch nur gering &amp;auml;ndert und l&amp;auml;uft dann flach gegen die maximale Umsatzrate aus. Aufgrund dieser heftigen Reaktion auf geringe Sustratkonzentrations&amp;auml;nderung ist es f&amp;uuml;r den Stoffwechselablauf wichtig, da&amp;szlig; er allosterisch gehemmt werden kann.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Warum verhindert starke S&amp;auml;ure die Katalyse eines Enzyms?&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;font size=&quot;3&quot;&gt;&lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;Es verh&amp;auml;lt sich so, da&amp;szlig; die meisten enzymkatalysierten Reaktionen vom pH-Wert des umgebenden Mediums abh&amp;auml;ngen, jedes Enzym hat seinen pr&amp;auml;ferierten pH-Wert, bei dem es am aktivsten ist. Die entsprechenden Gruppen: Amino-, Carboxyl- dissoziieren jeweils,indem sie z. B. in saurem Milieu H+ aufnehmen und so kann beispielsweise die Carboxylgruppe g&amp;auml;nzlich zu -COOH dissoziieren und ist damit ungeladen und nicht mehr mit anderen Gruppen des Proteins in Wechselwirkung treten. Somit kann die Konformation des Enzyms derart gest&amp;ouml;rt werden, da&amp;szlig; es nicht mehr mit seinem Substrat binden kann. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;  &lt;br&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;b) Herausarbeiten der Fragestellung:&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;br&gt;  &lt;font color=&quot;#000000&quot;&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Wie weit oben ausgef&amp;uuml;hrt, ist die Acetylcholinesterase ein Enzym, welches im synaptischen Spalt und der motorischen Endplatte Acetylcholin hydrolisiert. Acetylcholin wirkt als Neurotransmitter. Aus den Schwanzmuskeln des Flu&amp;szlig;krebses kann es gewonnen werden, dabei ist es interessant zu erfahren, ob es vermehrt an der motorischen Endplatte gebunden ist (Extraktionsverwertung des Pellets), oder auch im synaptischen Spalt (Messung des &amp;Uuml;berstandes) nachgewiesen werden kann, gibt es bereits Literaturwerte dazu und wie ist der Wirkmechanismus?&lt;/font&gt;&lt;/font&gt; &lt;hr size=&quot;1&quot;&gt;&lt;br/&gt;</description></item><item><title>Protokoll - Atmung</title><link>http://phys2009.wetpaint.com/page/Protokoll+-+Atmung</link><author>wendtoni</author><guid isPermaLink="false">http://phys2009.wetpaint.com/page/Protokoll+-+Atmung</guid><pubDate>Wed, 13 May 2009 09:14:40 CDT</pubDate><description>Inhaltsverzeichnis&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Einleitung.........................................................................................................3&lt;br&gt;- H&amp;auml;moglobin...................................................................................................3&lt;br&gt;- poikilotherme / homoiotherme Tiere.............................................................4&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Material und Methoden....................................................................................&lt;br&gt;- Versuch 1........................................................................................................&lt;br&gt;- Versuch 2.........................................................................................................&lt;br&gt;- Versuch 3...........................................................................................................&lt;br&gt;&lt;br&gt;Durchf&amp;uuml;hrung&lt;br&gt;- Versuch 1...............................................................................................................&lt;br&gt;- Versuch 2 &amp;hellip;...................................................................................................... &lt;br&gt;- Versuch 3..............................................................................................................&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ergebnisse&lt;br&gt;- Versuch 1............................................................................................................&lt;br&gt;- Versuch 2.............................................................................................................&lt;br&gt;- Versuch 3............................................................................................................&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auswertung und Diskussion&lt;br&gt;- Versuch 1...........................................................................................................&lt;br&gt;- Versuch 2..........................................................................................................&lt;br&gt;- Versuch 3............................................................................................................&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Einleitung&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;An diesem Versuchstag ging es um das Thema Sauerstofftransport und Atmung.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Es existieren zwei verschiedene Formen der Atmung. Die innere Atmung oder auch Zellatmung genannt und die &amp;auml;u&amp;szlig;ere Atmung. Unter &amp;auml;u&amp;szlig;erer Atmung versteht man die an der Sauerstofftaufnahme und Kohlendioxidabgabe verbundenen Vorg&amp;auml;nge. Dagegen handelt es sich um eine innere Atmung, wenn durch Oxidation chemischer Verbindungen Energie gewonnen wird.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Der Weg des Sauerstoffs aus der Umgebung bis zu den aufnehmenden Zellen umfasst mehrere Teilschritte, die nur kurz erl&amp;auml;utert werden.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Als erstes wird der Sauerstoff bis zu den respiratorischen Epithelien, m&amp;ouml;glischst ganz nah, durch Konvektion transportiert. Diesen Vorgang nennt man Ventilation.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Im n&amp;auml;chsten Schritt wird durch Diffusion der &amp;Uuml;bertritt des Sauerstoffs in die Erythrocyten erm&amp;ouml;glicht. Es handelt sich um einen externen Gasaustausch.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Anschlie&amp;szlig;end erfolgt der Transport mit dem Blut bis an die Verbraucherzellen durch Konvektion. Dieser Vorgang wird als Perfusion bezeichnet.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Zum Schluss kommt es zum &amp;Uuml;bertritt des Sauerstoffs aus den Erythrocyten bis in die atmende Zelle, auch wieder mithilfe der Diffusion. Der Begriff interner Gasaustausch wird hierzu verwendet.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Die Sauerstoffmenge im arteriellen Blut kann mithilfe eines bestimmten Farbstoffes erh&amp;ouml;ht werden.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Dieser Farbstoff wird H&amp;auml;moglobin genannt und ist rot. Es geh&amp;ouml;rt zu den Chromoproteiden. Das H&amp;auml;moglobin liegt bei den Wirbeltieren in den Erythrocyten unterschiedlicher Gr&amp;ouml;&amp;szlig;e vor.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Das H&amp;auml;m ist aus einem 2wertigen Eisenatom aufgebaut, das von einem Protoporphyrin-Ring umgeben ist. Die H&amp;auml;moglobine der verschiedenen Wirbeltierarten unterscheiden sich in ihrer Kettenl&amp;auml;nge der Peptide sowie in der Sequenz der Aminos&amp;auml;uren. &lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Im Tierreich ist der Farbstoff H&amp;auml;moglobin das am weit verbreitesten unter den gesamten bekannten Fargbstoffe. &lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Material &amp;amp; Methoden&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ergebnisse&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Versuch 1&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Versuch 2&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Es wurden drei Messungen durchgef&amp;uuml;hrt und anschlie&amp;szlig;end mit dem Mittelwert weitergerechnet.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Messung 1: 0,327&lt;br&gt;Messung 2: 0,318&lt;br&gt;Messung 3: 0,308&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;u&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;b&gt;Mittelwert: 0,314&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/u&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Berechnung der H&amp;auml;moglobinkonzentration&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Lamber&lt;/font&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;t-Beer&amp;#39;sches Gesetz&lt;/font&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;:&lt;b&gt; E = e * d * c&lt;/b&gt; (e = epsilon; Extinktionskoeffizient)&lt;br&gt;Zu c umgestellt: &lt;b&gt;c = E/(e*d)&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/b&gt;e = &lt;/font&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt; 44 ml/ymol*cm bei 540nm&lt;/font&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;br&gt;d = 1 cm&lt;br&gt;&lt;br&gt;c = 0,314 / (44&lt;/font&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;ml/ymol*cm&lt;/font&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt; * 1 cm)&lt;br&gt;c = 7,15 * 10^-3 ml/ymol*cm&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;u&gt;&lt;i&gt;Berechnung des Wertes in g/l&lt;br&gt;&lt;/i&gt;&lt;/u&gt;&lt;br&gt;M(MetHb-CN) = 68 kDa = 68 kg/mol = 68000 g/mol&lt;br&gt;&lt;br&gt;7,23 * 10^-3 ymol/ml * 68000 g/mol = 7,23 ml * 68 yg &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt; = 491, 64 yg/ml&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt; = 491, 64 mg/l&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt; = 0,491 g/l&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Verd&amp;uuml;nnung rausrechnen:&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;0,491 g/l * 2/1 * 251/1 = &lt;b&gt;&lt;u&gt;246 g/l&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Die H&amp;auml;moglobinkonzentration in der Probe betr&amp;auml;gt 246 g/l&lt;br&gt;Normalwert: 120 - 170 g/l&lt;br&gt;--&amp;gt; haben mit einer konzentrierten H&amp;auml;moglobinl&amp;ouml;sung gearbeitet (Blutprobe mit hochkonzentriertem H&amp;auml;moglobin)&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;div align=&quot;left&quot;&gt;Versuch 3&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt; Messung der Absoptionsspektren von&lt;br&gt; a) desoxygeniertem H&amp;auml;moglobin (Hb)&lt;br&gt; b) oxygeniertem H&amp;auml;moglobin (HbO2)&lt;br&gt; c) Meht&amp;auml;moglobin (MethHb-CN, H&amp;auml;miglobin)&lt;br&gt; (Zweiwertiges Eisen wird zu dreiwertigen oxidiert)&lt;br&gt; &lt;br&gt; Ger&amp;auml;te und Reagenzien: - Photometer&lt;br&gt; - Saponin-L&amp;ouml;sung (0,5% Saponin, 0,5% NH4OH =Ammoniakl&amp;ouml;sung in H2O)&lt;br&gt; - Drabkin&amp;#39;sche L&amp;ouml;sung&lt;br&gt; - Natriumdithionid&lt;br&gt; - K&amp;uuml;vetten&lt;br&gt; (Saponinl&amp;ouml;sung/Seife/DEtergenz dient zum Zerst&amp;ouml;ren der Membranen, &lt;br&gt; Drabkin&amp;#39;sche L&amp;ouml;sung verbringt o. a. gen. drei Zustandsformen a) - c) in Meth&amp;auml;m)&lt;br&gt; &lt;br&gt; Durchf&amp;uuml;hrung&lt;br&gt; Es werden drei K&amp;uuml;vetten beschriftet und die folgenden L&amp;ouml;sungen vorgelegt:&lt;br&gt; - a) f&amp;uuml;r HbO2 : 2,5 ml Saponinl&amp;ouml;sung&lt;br&gt; - b) f&amp;uuml;r Hb : 2,5 ml Saponinl&amp;ouml;sung und eine Spatelspitze Dithionid&lt;br&gt; - c) f&amp;uuml;r MetHb : 2,5 ml Drabkin&amp;#39;sche L&amp;ouml;sung&lt;br&gt; - zum Einstellen des Photometers 2,5 ml Saponinl&amp;ouml;sung&lt;br&gt; Zu jeder L&amp;ouml;sung werden 20 &amp;micro;l 1:2 verd&amp;uuml;nntes Erythrocytenkonzentrat zugegeben&lt;br&gt; (au&amp;szlig;er der Null&amp;ouml;sung zum Einstellen des Photometers).&lt;br&gt;&lt;br&gt; Es wird ausreichend invertiert und das Spektrum zweischen 480 und 650 nm im Photometer gemessen:&lt;br&gt;&lt;br&gt; Auswertung:&lt;br&gt; Die Literaturwerte: Hb 555 nm, HbO2 577 nm und 541 nm, MethHb 546 nm&lt;br&gt; (Wellenl&amp;auml;nge in nm / Absorption bzw. Extinktion)&lt;br&gt; &lt;br&gt; &lt;table align=&quot;bottom&quot; cellpadding=&quot;3&quot; class=&quot;WPC-edit-style-grid1 WPC-edit-border-all WPC-edit-styleData-color1=%232b3e20&amp;color2=%2355644c&quot; width=&quot;400&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;Messung&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;Minimum&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;Minimum&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;Maximum&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;Maximum&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;ad a&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;(507/0,388)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;(560/0,5)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;541/0,697)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;(575/0,682)&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;ad b&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;entf.&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;entf.&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;(558/0,734)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;entf.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;ad c&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;(501,5/0,275)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;entf.&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;(542/0,527)&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;&quot; width=&quot;20%&quot;&gt;entf.&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;br&gt; Festzustellen ist, da&amp;szlig; die Messungen recht gut mit den gegebenen Literaturwerten &amp;uuml;bereinstimmen.&lt;br&gt;&lt;br&gt; Diskussion:&lt;br&gt;&lt;br&gt; Die unterschiedlichen Absorptionsmaxima kommen durch die jeweiligen Konformations&amp;auml;nderungen &lt;br&gt; der entsprechenden Form: oxygeniert, desoxygeniert vor.&lt;br&gt; Die O2-Aufnahme ver&amp;auml;ndert die Wechselwirkung zwischen den Dimeren, was zu einer &amp;Auml;nderung der &lt;br&gt; Konformation der O2-Bindungseigenschaften des H&amp;auml;moglobinmolek&amp;uuml;ls f&amp;uuml;rht.&lt;br&gt; Im H&amp;auml;moglobinmolek&amp;uuml;l ist Eisen als zweiwertiges Fe2+-Ion so in dem Porphyrinring des H&amp;auml;ms eingegliedert, &lt;br&gt; da&amp;szlig; es mit den vier Pyrrol-Stickstoffatomen koordinative Bindungen eingeht. Die beiden restlichen Koordinationsstellen &lt;br&gt; des Fe2+ dienen zur Bindung der H&amp;auml;mgruppe an ein O2-Molek&amp;uuml;l und an den Imidazolring eines Histidinrestes des Globins. &lt;br&gt; Solange Sauerstoff gebunden ist, wird das Molek&amp;uuml;l als Oxyh&amp;auml;moglobin bezeichnet, wenn Sauerstoff agegeben wurde, &lt;br&gt; als Desoxyh&amp;auml;moglobin.&lt;br&gt; Die Anlagerung des O2 an das H&amp;auml;moglobin zur Bildung von Oxyh&amp;auml;moglobin ist keine Oxidation des Fe2+ zu Fe3+.&lt;br&gt;           Eine Oxidation des zweiwertigen in dreiwertiges Eisen macht aus dem H&amp;auml;moglobin Mehth&amp;auml;moglobin, welches keinen &lt;br&gt; Sauerstolff mehr binden kann und daher physiologisch funktionslos ist.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Diskussion&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Literatur&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt; - Physiologie, Ecker, Thieme-Verlag, 4. Auflage&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;hr size=&quot;1&quot;&gt;&lt;br/&gt;</description></item><item><title>Physiologie Protokoll Home</title><link>http://phys2009.wetpaint.com/page/Physiologie+Protokoll+Home</link><author>rockitgirl</author><guid isPermaLink="false">http://phys2009.wetpaint.com/page/Physiologie+Protokoll+Home</guid><pubDate>Fri, 08 May 2009 07:59:30 CDT</pubDate><description>Schaut in den verschiedenen Seiten da links rein und guckt auch immer unten an der Seite kann man diskutieren oder Dateinen anh&amp;auml;ngen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;zb. hab ich unter Lipide das Protokoll angeh&amp;auml;ngt&lt;br&gt;und bei manchen seiten gibs ne diskussion!&lt;br&gt;&lt;hr size=&quot;1&quot;&gt;&lt;br/&gt;</description></item><item><title>Atmung</title><link>http://phys2009.wetpaint.com/page/Atmung</link><author>rockitgirl</author><guid isPermaLink="false">http://phys2009.wetpaint.com/page/Atmung</guid><pubDate>Fri, 08 May 2009 07:48:42 CDT</pubDate><description>&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;i&gt;Also hier mal das Inhaltsverzeichnis(welches erg&amp;auml;nzt werden soll) mit denNamendes jeweiligen Bearbeiters dahinter..&lt;br&gt;Wir k&amp;ouml;nnen das Protokoll auch direkt hier drin schreiben. Daf&amp;uuml;r hab ich noch einen Seite &amp;quot;Protokoll&amp;quot; unter der Atmung gemacht.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;b&gt;&lt;font size=&quot;4&quot;&gt;Einleitung&lt;/font&gt;&lt;/b&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ol&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;...&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;H&amp;auml;moglobin&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;Wechselwarme Tiere&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;font size=&quot;3&quot;&gt;...&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ol&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;font size=&quot;4&quot;&gt;&lt;b&gt;Material &amp;amp; Methoden&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;ol&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;i&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;(was zu schreiben oder &amp;quot;siehe Seite XX-XX im Skript&amp;quot; ??)&lt;/font&gt;&lt;/i&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ol&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;font size=&quot;4&quot;&gt;&lt;b&gt;Ergebnisse&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Versuch 1 (Ines)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Versuch 2 (Julia)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Versuch 3 (Toni)&lt;br&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;font size=&quot;4&quot;&gt;&lt;b&gt;Diskurssion&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Versuch 1 (Ines)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Versuch 2 (Julia)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Versuch 3 (Toni)&lt;br&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;li&gt;&lt;font size=&quot;4&quot;&gt;&lt;b&gt;Zusammenfassung&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;font size=&quot;4&quot;&gt;&lt;b&gt;Verwendete Literatur&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;blockquote&gt; &lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;hr size=&quot;1&quot;&gt;&lt;br/&gt;</description></item><item><title>Links</title><link>http://phys2009.wetpaint.com/page/Links</link><author>rockitgirl</author><guid isPermaLink="false">http://phys2009.wetpaint.com/page/Links</guid><pubDate>Fri, 08 May 2009 07:40:47 CDT</pubDate><description>Hier k&amp;ouml;nnt ihr wichtige Links reinstellen .. die einem vieleicht helfen das Protokoll zubearbeiten.&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;Weiss wer wie die Adresse von Adlox war ?&lt;/i&gt;&lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;hr size=&quot;1&quot;&gt;&lt;br/&gt;</description></item><item><title>Lipide</title><link>http://phys2009.wetpaint.com/page/Lipide</link><author>rockitgirl</author><guid isPermaLink="false">http://phys2009.wetpaint.com/page/Lipide</guid><pubDate>Fri, 08 May 2009 07:22:14 CDT</pubDate><description>&lt;br&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schaut mal ganz unten unter &amp;quot;Attachments&amp;quot; da ist das Protokol zu den Lipiden zufinden !&lt;/div&gt;&lt;hr size=&quot;1&quot;&gt;&lt;br/&gt;</description></item><item><title>Fragen</title><link>http://phys2009.wetpaint.com/page/Fragen</link><author>rockitgirl</author><guid isPermaLink="false">http://phys2009.wetpaint.com/page/Fragen</guid><pubDate>Fri, 08 May 2009 07:11:31 CDT</pubDate><description>There is no abstract available for this page revision.&lt;hr size=&quot;1&quot;&gt;&lt;br/&gt;</description></item></channel></rss>
